„Der Entwurf dafür lag beim Staatshochbauamt der Universität Bonn unter der Leitung von Regierungsbaudirektor Albert Wernicke. Verantwortlich für die Gartenanlagen zeigte sich Gartenarchitekt Heinrich Raderschall. Die Kosten für den Bau des Juridicums wurden bei Planungsbeginn auf rund 6,5 Millionen DM angesetzt, betrugen schließlich aber aufgrund von Planänderungen 18 Millionen DM - eine beträchtliche Summe zu einer Zeit, in der eine Zeitung noch 30 Pfennig kostete. [...]Die architektonische Konzeption des neuen Gebäudes für Juristen und Volkswirtschaftler war vom Staatshochbauamt der Universität genau durchdacht:
Durch seine zurückgehaltene, gediegene Bauweise sollte das Juridicum als „Repräsentativ-Bau im Grünen“ ein neues Universitätsgebäude ohne falsche Repräsentanz darstellen und als Pendant zu dem 1960 fertiggestellten Neubau der Universitätsbibliothek auf der schräg gegenüberliegenden Straßenseite den unteren Teil der Adenauerallee auflockern sowie die etwas eintönig wirkende Häuserzeile unterbrechen und dem Stadtbild so ein neues Gesicht verleihen.“
Quelle: Das Juridicum - Eine Synthese von Zeitgeist und Funktionalität von Steffi Plöger, www.jura.uni-bonn.de
Fotos: Archiv RMPSL,
Pressebild Otto Schmitt
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