2. Platz im Wettbewerb ''Weiterentwicklung Gedenkstätte Stalag 326 Senne in Schloß Holte-Stukenbrock''!
Wir freuen uns sehr über den zweiten Platz im Wettbewerb für die Gestaltung eines Erinnerungsortes. 🏆
Unser Entwurf versteht die Landschaft als Ort, an dem unterschiedliche Zustände des Erinnerns nebeneinander bestehen: sichtbare Erinnerung, langsames Verblassen und stilles Vergessen.
Mit einer zurückhaltenden Gestaltung aus heimischer Heidelandschaft, offenen Wegeachsen und einem überlagernden Rundweg entsteht ein Ort, der zum individuellen Erkunden und Innehalten einlädt. Die historische Lagerstraße wird am Ende der zentralen Achse als Mauer in die Landschaft übersetzt – ein Fragment, das den Weg fortsetzt, ohne ein Ziel vorzugeben.
Im Zentrum steht der „Hain der Erinnerung“: ein abgesenkter, ruhiger Ort der Besinnung, als bewusster Gegenpol zur Ausstellung und zur bewegenden Geschichte des Geländes.
Unser Ziel war es, einen Ort zu schaffen, der Erinnerung nicht vorgibt, sondern Raum für persönliche Auseinandersetzung, Reflexion und Gedenken lässt.
Wir bedanken uns bei allen Beteiligten und freuen uns über diese Auszeichnung!